Lassen Sie sich von unserer talentierten Störköchin Fiona Schmid mitreisen und auf eine wahrlich geschmacksvolle Reise in den fünften Geschmacksinn Umami entführen.

Manche Lebensmittel bauen dominante Süss-umami-Komponenten von Natur aus ein: Sehr reife, säurearme Tomatensorten sind Paradebeispiel dafür, denn sie weisen eine ungewöhnlich hohe Konzentration an freier Glutaminsäure auf, die sich vor allem in der Haut befindet. Ihre Süss- und Umami- Komponenten lassen sich durch Trocknen noch verstärken. Zwiebeln haben ebenfalls reichlich Glutaminsäuren und zugleich einen hohen Zuckergehalt. Aus Japan kennt man würzig-süsse Saucen, Teriyaki, auf der Basis von Sojasaucen, Honig und Mirin (einem süssen Weinsirup aus poliertem Reis, dessen Stärke mit dem Kofi-Pilz zu Glukose und Dextrosen fermentiert ist. und Schuh/ Reisbranntwein), die etwa gegrilltes oder geschmortes würzen.